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Zugunglück

Foto: KM/TV
Verkehrsminister Dobrindt: "Schwere Stunde in der Geschichte des Zugverkehrs" - Ursache weiter unklar

Angesichts des Zugunglücks in Bayern mit mehreren Toten und über 100 Verletzten im oberbayerischen Bad Aibling hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) von einer "schweren Stunde in der Geschichte des Zugverkehrs in Deutschland" gesprochen. Er war am Mittag vor Ort. Die Unfallursache bleibt weiter unklar. Die Strecke sei mit einem Zugsicherungs-System ausgerüstet, das Züge automatisch abbremse. Nun seien Mitarbeiter des Eisenbahnbundesamtes vor Ort, um zu ermitteln, wie es dennoch zu dem Zusammenprall zweier Züge auf der eingleisigen Strecke kommen konnte. Dafür würden auch die Blackboxen der Züge ausgewertet.

Dobrindt sagte am Nachmittag auf einer Pressekonferenz, es biete sich ein erschreckendes Bild. Es sei schockierend, wie die beiden Züge sich ineinander verkeilt haben. Die Kabine des zweiten Zugs sei komplett auseinander gerissen worden.

Die Züge müssen mit sehr hoher Geschwindigkeit aufeinander geprallt sein, so der Minister. Möglich seien an der Strecke 100 km/h. Man müsse davon ausgehen, dass die Zugführer keinen Sichtkontakt hatten und somit weitestgehend ungebremst aufeinander getroffen seien. Ob ein technischer Fehler oder menschliches Versagen zugrunde liegt ist noch unklar.

Die Gedanken und Gebete seien bei den Opfern und deren Angehörigen. Es sei eine schwere Stunde in der Geschichte der Zugverkehrs in Deutschland, eines der größten Unglücke der vergangenen Jahre. Der Dank gehe an die Rettungskräfte.

Inzwischen gibt es einen Zeitungsbericht, wonach menschliches Versagen zu dem Unglück geführt hat.


Link: Schweres Zugunglück in Bayern - das ist der Stand

Dobrindt sagte am Nachmittag auf einer Pressekonferenz, es biete sich ein erschreckendes Bild. Es sei schockierend, wie die beiden Züge sich ineinander verkeilt haben. Die Kabine des zweiten Zugs sei komplett auseinander gerissen worden.

Die Züge müssen mit sehr hoher Geschwindigkeit aufeinander geprallt sein, so der Minister. Möglich seien an der Strecke 100 km/h. Man müsse davon ausgehen, dass die Zugführer keinen Sichtkontakt hatten und somit weitestgehend ungebremst aufeinander getroffen seien. Ob ein technischer Fehler oder menschliches Versagen zugrunde liegt ist noch unklar.

Die Gedanken und Gebete seien bei den Opfern und deren Angehörigen. Es sei eine schwere Stunde in der Geschichte der Zugverkehrs in Deutschland, eines der größten Unglücke der vergangenen Jahre. Der Dank gehe an die Rettungskräfte.

Inzwischen gibt es einen Zeitungsbericht, wonach menschliches Versagen zu dem Unglück geführt hat.


Link: Schweres Zugunglück in Bayern - das ist der Stand

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(Zuletzt geändert: Dienstag, 09.02.16 - 21:03 Uhr   -   4972 mal angesehen)

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