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Feiertage am Wochenende sollen nachgeholt werden können

Viele Feiertage fallen dieses Jahr auf Wochenenden. Arbeitnehmer sollten sie als Corona-Bonus nachholen dürfen, schlagen Politiker vor. Auch die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Beate Müller-Gemmeke aus dem Kreis Reutlingen, befürwortet eine Diskussion darüber.

Feiertage sollen in diesem Jahr auch als Corona-Bonus für Arbeitnehmer nachgeholt werden. Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, machen sich dafür Politiker und Abgeordnete des Bundestages stark.

Hintergrund ist, dass diesmal ungewöhnlich viele Feiertage auf ein Wochenende fallen, darunter der Tag der Arbeit am 1. Mai, der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober sowie die Weihnachtsfeiertage. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte der Zeitung, da dies so sei, "wäre es eine Anerkennung und ein einfacher Corona-Bonus, wenn der darauffolgende Montag dann frei wäre für die Beschäftigten". In anderen Ländern wie Belgien, Großbritannien und Spanien gibt es einen solchen Ausgleich bereits.

Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Jörg Schindler, forderte eine Pflicht zum ersatzweisen Ausgleich durch Arbeitgeber. Das Arbeitszeitgesetz müsse entsprechend geändert werden, sagte Schindler der Zeitung. Schließlich dürfe es nicht sein, dass durch Feiertage am Wochenende Beschäftigte insgesamt mehr arbeiten müssten.

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Beate Müller-Gemmeke aus dem Kreis Reutlingen, betonte: "Feiertage sind für die Menschen Tage der Erholung." Deshalb müsse nun "unaufgeregt" über das Thema debattiert werden.

(Zuletzt geändert: Montag, 01.02.21 - 19:56 Uhr   -   899 mal angesehen)

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