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Rheinland-Pfalz

Foto: RTF.1
Bislang 110 Flut-Tote im Kreis Ahrweiler, weitere Opfer vermutet

Die Unwetterkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat bislang 110 Todesopfer gefordert, 670 Menschen wurden verletzt. Die aufwendigen Such- und Rettungsmaßnahmen in den teils völlig zerstörten Ortschaften dauern noch an.

Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Dem Polizeipräsidium liegt die Meldung über insgesamt 670 verletzte Personen vor. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. In einer Vielzahl der Ortschaften sind noch immer Strom- und Telefonnetz ausgefallen.

Angehörige, Freunde oder Bekannte, die jemanden vermissen, können sich unter der Rufnummer 0800-6565651 bei der Polizei melden. Diese Hotline ist rund um die Uhr erreichbar und nimmt jeden Hinweis entgegen. Die Notrufnummer 110 sollte nur in dringenden Fällen gewählt werden.

Die Polizei war auch in der Nacht mit vielen Kräften in den betroffenen Ortslagen im Einsatz. Am Vortag waren durch mehrere Hubschrauber Luftbildaufnahmen gefertigt worden. Mithilfe dieser Aufnahmen suchten Rettungskräfte am Boden gezielt die Sektoren ab. Viele Ortschaften konnten so schon komplett abgesucht werden.

Durch das Unwetter ist weiterhin eine Vielzahl der Straßen im Ahrtal gesperrt oder nicht mehr befahrbar. Die Bevölkerung soll das Ahrtal weiträumig umfahren. Die Rettungswege müssen für die Rettungskräfte freigehalten werden.

In der vergangenen Nacht kam es zu zwei Strafanzeigen, die die Polizei entgegennahm. Darunter waren eine Diebstahlsanzeige sowie eine eingeschlagene Scheibe an einem abgestellten Pkw. Die Nacht verlief ansonsten ruhig.

(Zuletzt geändert: Sonntag, 18.07.21 - 12:30 Uhr   -   416 mal angesehen)

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