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Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Tübingen

Foto: Pixabay/RTF.1
Alljährliche Perseiden-Schauer - Sternwarte Tübingen zum Naturschauspiel

Es ist wieder Zeit, seine Wünsche loszuwerden: zurzeit gibt es nämlich wieder die alljährlichen Perseiden-Schauer zu sehen, die uns als Sternschnuppen am Himmelsfirmament erscheinen. Was die Perseiden überhaupt genau sind und wo man das Naturschauspiel am besten erblicken kann, haben wir für Sie bei der Sternwarte Tübingen nachgefragt.

Ein großes Teleskop, wie die Sternwarte Tübingen eines besitzt, braucht man in den kommenden Nächten nicht, um die Perseiden zu entdecken. Sie zeigen sich nämlich als Sternschnuppen, die mit bloßem Auge erkennbar sind. Aber was sind die Perseiden nun eigentlich?

"Eigentlich recht kleine Objekte, die mit großer Geschwindigkeit durch die Lufthülle zischen", erklärt Wolfgang Wettlaufer von der Sternwarte Tübingen, "Das kommt deswegen, weil die Erde auf ihrem Umlauf um die Sonne einen Trümmerschlauch durchquert, den ein Komet hinterlassen hat."

Diese kleinen Meteore erglühen dabei nicht nur in weiß, sondern auch in anderen Farben wie grün und violett, wenn sie auf die Atmosphäre treffen. Die meisten können in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beobachtet werden, nämlich rund 60 Stück pro Stunde. Das Wetter spielt auch mit, denn der Mond ist klein und es sind nur wenige Wolken am Himmel. Beste Aussichten also, wenn dann noch in die richtige Richtung geschaut wird, nämlich in die Richtung Nordost. Von dort strahlen sie aus, unterhalb des Himmels-Ws.

Auch der Beobachtungsort muss weise gewählt werden. Am besten sind dunkle Plätze, fernab von der Stadt und künstlichen Lichtern. Wer das Naturschauspiel nicht allein erleben will, kann sich der Perseiden-Führung der Sternwarte am Donnerstagabend um 21:30 Uhr vor dem Waldhäuser Hof in Tübingen anschließen. Die Experten können den Teilnehmern nämlich noch etwas Interessantes am Himmelszelt zeigen. Nämlich einen explodierenden Stern, der mit bloßem Auge zu sehen ist - und das ist relativ selten: "Das ist eine Explosion auf einem weißen Zwergstern, das ist ein ausgebrannter Sternkern, was unsere Sonne ins sechs bis sieben Milliarden hinterlassen wird."

Laien würden das mit bloßem Auge wohl nicht erkennen, aber um Sternschnuppen zu erspähen, braucht es glücklicherweise weder ein Teleskop noch viel Wissen, sondern nur Zeit, Interesse und den Wunschzettel.

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 12.08.21 - 10:49 Uhr   -   1268 mal angesehen)

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