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Riedlingen

Foto: RTF.1
Zug nach Ulm entgleist - Drei Tote und viele Verletzte

Im Kreis Biberach ist ein Personenzug von Sigmaringen nach Ulm entgleist. Bei dem Unglück gab es nach Polizeiangaben mindestens drei Tote sowie zahlreiche Verletzte. Ursache war offenbar ein Hangrutsch nach einem Unwetter.

Am frühen Sonntagabend gegen 18:10 Uhr wurde die Bundespolizei in Stuttgart über eine Zugentgleisung zwischen Riedlingen und Munderkingen informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen sind zwei Waggons eines Regionalexpresses entgleist, der von Sigmaringen in Richtung Ulm unterwegs war. Zum Zeitpunkt des Unfalls sollen sich rund 100 Fahrgäste im Zug befunden haben. Drei von ihnen kamen den Angaben zufolge ums Leben. Etliche weitere sollen verletzt sein.

Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch unklar und wird von der Bundespolizei ermittelt. Zur Koordination der Einsatzmaßnahmen wurde ein gemeinsamer Führungsstab der Bundespolizei und des Polizeipräsidiums Ulm eingerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte sind derzeit vor Ort im Einsatz. Die betroffene Bahnstrecke bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die Deutsche Bahn hat einen Schienenersatzverkehr organisiert.

Für Angehörige der Reisenden wurde im Bürgerzentrum Daugendorf eine Anlaufstelle eingerichtet.

Screenshot Störungskarte DB: Zugunglück bei RiedlingenScreenshot Störungskarte DB: Zugunglück bei Riedlingen

 

Rettungsarbeiten unter schwierigen Bedingungen

Auf Aufnahmen ist zu sehen, wie Rettungskräfte auf die entgleisten Waggons klettern, um sich Zugang zu den Fahrgästen zu verschaffen. Ein Waggon liegt umgestürzt, mehrere Bäume am Unglücksort sind ebenfalls umgestürzt.

Im Universitätsklinikum Ulm wurden Betten freigeräumt, um Verletzte aufnehmen zu können, berichtet die Südwest Presse. 

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat sich auf den Weg zur Unfallstelle gemacht, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

(Zuletzt geändert: Montag, 28.07.25 - 09:46 Uhr   -   2902 mal angesehen)

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